Archiv für die Kategorie ‘Innerer Schweinehund’
Vorher – …
Jetzt bin ich doch in die Neujahrsfalle getappt und sitze hier mit guten Vorsätzen und vielen Plänen. Dabei ist Januar wirklich der falsche Monat für irgendwelche Gesundheits- und Fitness-Vorsätze! Das Obst- und Gemüseangebot ist – sagen wir mal – suboptimal, und das Wetter und das Tageslicht laden nicht gerade zum Outdoorsport ein. Außerdem liegen (hier) noch massenhaft Süssigkeiten von Weihnachten rum. Wäre doch schade drum, die jetzt wegzuwerfen… Weiterlesen »
Der frühe Morgen…
…fängt den Schweinehund, oder so ähnlich. Ich wäre so gerne eine von diesen beneidenswerten Läuferinnen, die in der frischen Morgenluft ihre Runde drehen und dann für den Rest des Tages wach und fit sind. Leider gelingt mir das bisher nicht.
Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand:man hat das Training gleich hinter sich, nur einmal unter die Dusche (Zeitersparnis!!) und jetzt im Sommer ist es morgens noch nicht so heiß. Weiterlesen »
Monat des Wurms
Horoskope sind ja nicht so meine Baustelle. Monatsrückblicke auch nicht. Trotzdem versuche ich mich heute mal an einer Mischung aus beidem. Ich hab’ ne Maus im dritten Haus, kenn’ mich mit jedem Käse aus…
Irgendwann jetzt wechselt das chinesische Tierkreiszeichen. Das Jahr 2010 soll angeblich das Jahr des Tigers sein. Das ich nicht lache! Schneehase trifft es im Moment wohl besser. Für mich persönlich erkläre ich den Januar aber zum Monat des Wurms. Der war einfach überall drin. Im Wetter. Im Lauftraining. Auf der Laufstrecke. In den Laufklamotten. Im Alternativtraining. Manchmal auch in der Motivation. Jedes noch so kleine Wurmloch habe ich genutzt und war draußen auf der Piste. Voller Eis. In Wurmgeschwindigkeit. Aber bei der genaueren Rückschau war das der unsportlichste Monat überhaupt. Laufeinheiten im Januar: 6! Km: lächerlich wenig! Wenigstens am Wochenende wollte ich laufen gehen – und was passiert? Der Schneeregenwurm schlägt wieder zu. Ich kann keinen Wohnzimmersport mehr sehen. Ich kann keine Stadtbummel mehr sehen. Morgen will ich mal hier raus. Vielleicht fahren wir ins Nibelungenmuseum. Nach Worms.
Woran merkt man,
dass man immer noch keine richtige Läuferin ist? Zum Beispiel daran, dass man nahtlos in ein laufloses Leben eine Laufpause hineinrutscht und es nicht mal merkt. Seit über einer Woche war ich nicht mehr draußen und nach einem Jahr regelmässigen Trainings sollte man doch meinen, ich würde etwas vermissen. Oder die Beine würden sich mit Kribbeln melden. Oder ich würde darauf brennen, mein neues Equipment (Weihnachtsmann) auszuprobieren. Nada. Gemüüüüütlich ist es und gesellig. Zeit habe ich auf einmal. Lange Abende voller Tee, Gespräche und Bücher. Gut und schön, aber am kommenden Wochenende ist Schluss damit! So! Das Wetter wird laut Prognose gegen mich sein, aber irgendwas ist ja immer. Ziel: eine halbe Stunde. Zeit egal, Wohlfühlen ist Pflicht. Und Montag geht es los mit dem neuen Plan (21 km). Jetzt kann ich mich nicht mehr drücken, denn es steht im Internet…
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